Am vergangenen 9. Dezember hatten wir das Vergnügen, an der Preisverleihung für die Bachelor- und Masterarbeiten im Rahmen des Forums in Freiburg teilzunehmen. Diese Veranstaltung bot die Gelegenheit, die Qualität der von den Studierenden erstellten akademischen Arbeiten sowie deren Engagement für eine fundierte, reflektierte und in der Praxis verankerte klinische Arbeit hervorzuheben.
Wir haben uns besonders gefreut, an diesem Tag, der reich an Austausch war, die jungen Absolventen und die Preisträger kennenzulernen. Diese Momente des Dialogs zwischen Studierenden, Lehrenden und Fachkräften im Gesundheitswesen sind von entscheidender Bedeutung, um die Verbindungen zwischen Ausbildung, Forschung und klinischer Praxis zu stärken.
Bachelor-Abschluss
In diesem Jahr möchten wir die folgende Arbeit würdigen, die mit dem Bachelor-Preis ausgezeichnet wurde:
Auswirkungen einer spezialisierten Physiotherapie auf die körperliche Funktionsfähigkeit bei Menschen mit funktionellen neurologischen Störungen und motorischen Symptomen: eine systematische Übersichtsarbeit
Autoren:
- Mathieu Chanson
- Léon Dietrich
- Nicolas Schneuwly
- Dylan Yerly
Diese Arbeit zeichnet sich durch die Stringenz ihrer Methodik und die Relevanz ihrer Forschungsfrage aus und liefert wertvolle Erkenntnisse zur Behandlung funktioneller neurologischer Störungen – einem Bereich, der noch viel zu wenig erforscht ist, in der klinischen Praxis jedoch häufig anzutreffen ist.
Master-Preis
Der Master-Preis wurde für die folgende Arbeit verliehen:
Berufsübergreifende Zusammenarbeit am CHUV (Schweiz) bei der Behandlung chronischer Schmerzen: eine phänomenologische Studie
Autorinnen:
- Maëlle Mounier
- Maude Chaubert
(HEdS-FR, 2025)
Diese Studie verdeutlicht die Bedeutung der berufsübergreifenden Zusammenarbeit bei der Behandlung chronischer Schmerzen, indem sie den Akteuren vor Ort das Wort erteilt. Sie veranschaulicht konkret die Vorteile eines koordinierten und patientenzentrierten Ansatzes.
Glückwünsche und Ausblick
Wir sprechen allen Preisträgern unsere aufrichtigsten Glückwünsche für die Qualität ihrer Arbeiten und ihr Engagement aus. Diese Forschungsarbeiten zeugen von der Dynamik des wissenschaftlichen Nachwuchses und davon, wie wichtig es ist, eine auf fundierten Erkenntnissen basierende Praxis zu fördern, die offen für den berufsübergreifenden Dialog ist.
Wir freuen uns darauf, den Werdegang dieser jungen Fachkräfte zu verfolgen und zu sehen, wie ihre Arbeiten auch in den kommenden Jahren weiterhin zur klinischen und wissenschaftlichen Reflexion beitragen werden.


